Demenz geht Schule

Zusammenarbeit mit Institutionen und Partner

„Demenz geht Schule“ ist ein Projekt zur Sensibilisierung von Jugendlichen in Hinblick auf die Demenz bzw. den Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen. In der ersten Phase wird mittels eines altersgerechten didaktischen Konzeptes Wissen zur Demenz vermittelt. Das Verständnis für diese Erkrankung zu erweitern und dadurch die Berührungsängste, die mit dieser Erkrankung verbunden sind, abzubauen, stehen dabei im Mittelpunkt. Auch mit den eigenen Vorstellungen zum Thema Alter und Altern wird gearbeitet sowie zur Entwicklung von Toleranz und Empathie für ältere Menschen. In Phase zwei haben die Jugendlichen die Gelegenheit die Demenz-ParRk-UhrR zu durchwandern. Einen Rundgang mit verschiedenen Stationen,
welcher die Möglichkeit gibt, die Erkrankung in ihren verschiedenen Stadien zu fühlen und zu spüren. Dazu zählt auch die Geschichte von Herrn Franz, 76 Jahre alt, kennenzulernen und ihn in seiner Erkrankung zu begleiten.

Mit diesem Projekt versuchen wir auch die jüngeren Generationen auf dieses Thema vorzubereiten und einen wertschätzenden und emphatischen Umgang mit Betroffenen zu fördern. Unterstützt wurde dieses Projekt durch Schüler*innen der Schule für Sozialbetreuungsberufe Klagenfurt sowie der Kärntner Tourismusschule Villach.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass Jugendliche diesem Thema gegenüber sehr aufgeschlossen und daran interessiert sind. Sie erlernen dadurch wichtige Fähigkeiten, stärken ihre sozialen Kompetenzen, entwickeln ein Verständnis für das Anderssein von Menschen und erfahren, wie wertvoll es ist, wenn sie sich um andere Menschen kümmern bzw. ihnen Hilfestellungen im Alltag anbieten.

„Für mich war es erstaunlich zu erleben, wie die Schülerinnen anfangs irgendwie
gelangweilt wirkten und mit den praktischen Beispielen der einzelnen Stationen das
Interesse am „ver-rückten“ Leben der Dementen geweckt wurde.“

Hannelore Dobernig, Pensionistin sowie Aktion Demenz Moosburg